220 V sind 220 V

So unangenehm der Strom in der Dusche sein kann, so nötig ist er für’s Arbeiten. Auch wenn der Laptop mal auf Akku die immer wieder auftretenden Stromausfälle kompensieren kann, ohne Ladung geht dann doch nichts.

Das Java Coffee House bietet mit seinen 45 Filialen in Nairobi dafür die besten Möglichkeiten. Ein guter, preiswerter Hauskaffee im großen Humpen kostet KES 170 (umgerechnet nicht ganz 1,50 €). Das WiFi ist kostenlos, wenn auch – je nach Standort – nicht immer der Geschwindigkeit verdächtig und Strom gibt’s auch.

Entgegen den allgemeinen Verlautbarungen anderer Reiseführer, dass man ohne Adapter für die 3-poligen Steckdosen nach britischem Standard komplett aufgeschmissen ist, darf ich das aus erster Hand ins Reich der Fabeln verweisen. Die beiden stromführenden Anschlüsse entsprechen von den Maßen unseren Euro- oder Schukosteckdosen. Das dritte Loch ist öffnet lediglich die Klemmung für die beiden unteren.

Also: Kunststoffteil (üblich ist die Verschlußkappe des Kugelschreibers, aber auch der Bügel meiner Lesebrille leistet regelmässig dafür gute Dienste) ins obere Loch gesteckt, Sperrung geöffnet und den normalen Schuko- oder Eurostecker in die Dose verfrachtet. Raus kommen die auch für uns üblichen 220 V und alles ist in bester Ordnung.