Nichts ist unmöglich. Aber am Ende doch Toyota

Vom Verkehr hatten wir’s ja schon. Wer sich als Muzungu sicher in Nairobi bewegen will (und die nötige Traute dafür mitbringt) kommt am Mietwagen nicht vorbei. Und wer kann lässt sich dafür gerne von vertrauenswürdigen Einheimischen bei der Anmietung helfen, die i.d.R. deutlich andere Konditionen bekommen als der Tourist oder Expat.

Einmal auf den Verkehr losgelassen fallen die überwiegend japanischen Fahrzeuge auf. Und unter diesen die mehrheitlich vorhandenen Toyotas. Und darunter wiederum Modelle, die unsereiner – selbst mit reichlich KFZ-Affinität gesegnet – nicht mal vom Hören-Sagen kennt. Oder Modelle, die man glaubt schon mal gesehen zu haben, aber dann noch geringfügig anders ausschauen aber auf jeden Fall komplett andere Namen tragen. Egal wie: insbesondere Toyota hat im Gegensatz zu vielen anderen Herstellern und ungeachtet der breiten Modellpalette das Ersatzteilproblem gelöst!

Von den europäischen Modellen ist die Land- und RangeRover Palette noch am erwähnenswertesten. Ein paar Überbleibsel früherer Jahre in Form betagter Peugeots bis maximal 307 oder 406 sind ebenso vorhanden wie Fahrzeuge aus deutschen Landen. Aber VW, Audi, BMW und Mercedes geniessen eher einen Exotenstatus. Und meist einen der auf „gutbetucht“ schliessen lässt.

Je größer, neuer und deutscher das Fahrzeug umso größer die Wahrscheinlichkeit ein Nummerschild mit den Anfangsbuchstaben „SSD“ – für South Sudan – darauf zu entdecken. Gerüchtehalber Warlords.